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Ein erstes Update

Seit dem Kauf unseres Transporters und diesem Beitrag ist viel Zeit verstrichen. Wir haben ein kleines Grundstück zur Verfügung gestellt bekommen, um direkt mit der Arbeit beginnen zu können. Da es bereits Oktober war und der Van draußen stand, hatten wir es etwas eilig, da die Wetterbedingungen im Winter uns am weitermachen hinderten. Ein Gedanke, der für uns jetzt gerade, wir schreiben Juli, unvorstellbar ist. Doch auch jetzt können wir nicht am Transporter arbeiten, da er in der Werkstatt ist, aber dazu gleich mehr.

Womit haben wir den Ausbau begonnen?

Klar, mit Zettel und Stift, diversen Grafikprogrammen, haben wir uns Grundrisse erstellt. Unsere Vorstellungen waren schon vor dem Kauf des Basisautos ziemlich genau, allerdings haben sich immer wieder Optimierungen ergeben. Für die Erstellung des (damals) finalen Grundrisses haben wir SketchUp von Google (eine gute kostenlose Variante in 3D) verwendet und mit ganz einfachen, geometrischen Formen illustriert. Das hat uns zwar die Planung wirklich erleichtert und eine gewisse erste Struktur in das Projekt gebracht, allerdings haben wir letztendlich doch mehrmals die einen oder anderen 10 cm hin und her geschoben, das Bad erst vergrößert, dann verkleinert und so manche Idee eingebracht, die uns einfach während des Bauens erst eingefallen ist.

der finale Grundriss

Und dann kann es los gehen.

Wir, als Nicht-Handwerker und grün hinter den Ohren haben nicht viel darüber nachgedacht ob wir das alles bewerkstelligen können, da wir uns ganz sicher sind, dass wir das schon geschaukelt bekommen und als Endergebnis einen für uns perfekten Van zusammengeschmiedet haben. Nicht jedes Holzpanel muss perfekt geschnitten und abgeschliffen sein, dazu fehlen uns 1. die technischen Mittel und 2. die Motivation. Es geht um Spaß bei der Sache und die hatten wir, auch wenn wir öfter am verzweifeln waren und an manchen Tagen mehrmals in den Baumarkt gefahren sind um Hilfsmittel zu besorgen.

Wir haben damit begonnen, alles aus dem Fahrzeug heraus zu bauen, von dem wir der Meinung waren, dass wir es nicht benötigten. Dazu zählen: Seitenverkleidungen, Bodenplatte und Radkästenverkleidungen. Die Bodenplatte ist allerdings so unversehrt, dass wir sie nach der Dämmung des Bodens wieder einbauen konnten, nicht im Originalzustand, da sie aus Platzgründen nicht als ganzes Teil wieder einsetzbar war. Ein Schnitt mit der Stichsäge änderte das Problem, sodass wir ganz einfach zwei Teile eingesetzt haben.

Bevor wir mit dem dämmen starteten, wollten wir das Dachfenster einbauen. Unseres ist von der Marke REMIS, in der Größe 40x 40. Es lief tatsächlich alles ziemlich einfach ab, da wir eine Schablone zum vorzeichnen hatten und vier Löcher und Schnitte später, war es einsetzbereit. Anschließend (in unserem Fall) noch eine Menge Silikon. Ich hätte niemals gedacht, dass wir dafür nicht ein mal eine Stunde Zeit benötigen.


Die selbstklebende Dämmung von K-Flex klebt wie Sau, wie wir schnell bemerkten, was ziemlich gut ist. Unsere Klebetechnik ist weder professionell, noch perfekt und wir wissen nicht, ob wir das gut oder schlecht gemacht haben. Ich denke, dass es am Ende völlig egal ist. Unsere Intension dabei war es, Kältebrücken zu vermeiden, in dem wir sehr großflächig, statt in kleinen Stücken geklebt haben.  Aus ersten Erfahrungen wissen wir, dass die Wärme im Winter super gut im Innenraum bleibt.

Wie auf diesem Bild zu sehen ist, haben wir auch schon mit dem Einbau von Holzstreben begonnen. Allerdings kam danach eine ziemlich, ziemlich lange Pause. Im Winter wollten und konnten wir nicht vernünftig arbeiten, was bedeutet hat, dass wir den Transporter für eine ziemlich lange Zeit stehen ließen.
Dadurch, dass unser zur Verfügung gestelltes Grundstück sehr ländlich liegt, kam es zu Schäden an der Batterie, im Motorraum durch Marder und durch einen umgestürzten Baum, sodass wir gezwungen waren das Fahrzeug in die Werkstatt zu bringen.

Aber in einer Woche geht es weiter, wir freuen uns sehr darauf,

Bea.

 

 

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