Zum Inhalt springen

Die Küche – Induktionskochfeld, Wassertank & Kompressorkühlbox

Intention

• fließendes, warmes Wasser ohne einen Heidenaufwand betreiben zu müssen
• frischer Kaffee am Morgen

Umsetzung

Wir sind für normale Verhältnisse schon ziemlich oft gemeinsam umgezogen und hatten in 2 von 3 Wohnungen immer eine relativ kleine Küche, deshalb sind wir mit der Größe der Küche für einen Van ganz zufrieden. Mehr braucht man vermutlich nicht.

Man nehme ein Grundgestell und eine Arbeitsplatte, schneide ein Loch für das Emaille-Spülbecken*aus und ein Quadrat für das Induktionskochfeld*. Die Arbeitsplatte haben wir ein mal neu gestrichen, da uns (naja oder mir) die erste Farbe nicht gefallen hat.

Arbeitsplatte die Erste
Arbeitsplatte die Zweite

Das Induktionskochfeld*läuft über 2000 Watt und das ein oder andere Mal ist uns auch schon die Sicherung heraus gesprungen. Wir nutzen allerdings nie die volle Leistung, meistens sind wir bei ca. 1200 Watt.

Abgewaschen wird in einer Emaille-Schüssel*, von der wir schon schwärmen, bevor das Projekt überhaupt geboren wurde. Frischwasser wird über einen 60 Liter Frischwassertank* zugeführt und dient sowohl für die Dusche als auch für die Spüle.  In diesem Tank befindet sich ein Heizstab, welcher das Wasser innerhalb von wenigen Minuten aufwärmt.

Und jetzt kommt eine schockierende Nachricht: Wir haben keinen Abwassertank.  Wir sammeln das Wasser in der Spüle und in der Dusche in einer Zinkwanne (, welche allerdings bisher noch nicht existiert). Ein hochsensibles Thema.  Unsere Natur ist verschmutzt genug, deshalb werden wir darauf achten, dass alle Stoffe, die wir verwenden und in das Wasser geben auf natürlicher Basis hergestellt sind. Sei es Spülmittel, Zahnpasta, Shampoo oder Seife. Heutzutage bietet der Markt so viele Alternativen zu den herkömmlichen Produkten, dass dies unser kleinstes Übel werden sollte.  Dennoch ist Nachhaltigkeit für uns ein großes Thema, darüber werden wir in den nächsten Wochen auch noch schreiben, denn wir haben ein kleines Projekt mit euch vor, um unserer Umwelt gemeinsam etwas gutes zu tun.

Der Vollständigkeithalber möchte ich hier noch mal unsere Kompressorkühlbox*erwähnen, über die ich im letzten Beitrag schon etwas gesagt habe, sie befindet sich unter einem der Sitze und läuft über 12 Volt. Es ist eine gute, aber wirklich preisintensive Investition. Die Größe ist absolut ausreichend. Eigentlich benötigen wir sie im Moment nur um Getränke zu kühlen, alles andere kaufen wir sowieso frisch. Vermutlich werden wir das auf der Reise auch nicht ändern, da wir uns schon sehr auf die kleinen Wochenmärkte freuen, auf welchen wir frisches Obst & Gemüse kaufen können.

Und zu guter letzt noch unser persönliches Highlight: der Fliesenspiegel*. Kein Leichtgewicht, um ehrlich zu sein. Wir haben die Fliesen mit einfachem Fliesenkleber aus dem Baumarkt an einer Holzplatte befestigt. Es sind handgemachte Talavera-Fliesen aus Mexiko und sind mit zwei kleinen Regalen vorerst das letzte Teil der Küche.

Am Freitag brechen wir in unsere erste Reise auf. Wir fahren nach Italien, um genau zu sein in die Toskana. Dort werden wir schauen, ob unsere Konstruktionen sinnvoll waren und was wir möglicherweise noch verbessern sollten.

Bis bald (vielleicht aus der Toskana),

Bea

*Affiliate-Links

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.